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Japanische Reisegruppen bevölkern Ferienwohnungen in Berlin

Heute Morgen las ich die folgende Eilmeldung und war geschockt.
Eine reisebustaugliche, 30 bis 50 Mann starke, Reisegruppe aus Japan landete Anfang der Woche am Tempelhofer Flughafen und besetzte dort sofort die Wartehalle. Überall schlichen kleine Menschen, wir würden sie doch sehr wahrscheinlich für Jugendliche mit einer Vorliebe für digitale Medien und Kameras halten, durch die Gänge des Flughafens und fotografierten alles, was irgendwie wert erschien, dokumentiert zu werden -  praktisch jeden Quadratmeter.

Von ihren Berliner Unterkünften in verschiedenen Stadtteilen erforschten sie Berlin

Die japanische Reisegruppe teilte sich über die gesamte Hauptstadt auf.
Die Gruppe hatte von Japan aus für alle Reisenden verschiedene Ferienwohnungen in Berlin über ein deutsches Onlineportal gebucht.
Die Reise sollte eine Woche, also sieben Tage dauern. Berlins Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten wurden nacheinander abgearbeitet.
An den ersten Tagen wurden das Brandenburger Tor und der Potsdamer Platz unsicher gemacht. Ein Kinobesuch unweit der legendären Berlinale Palast war auch geplant. Es kam laut unbestätigten und unbekannten Berichten zu einer Verwechslung. Die Reisegruppe wurde zuerst nicht in einem Film mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren zugelassen. Dies klärte sich aber schnell wieder auf, nachdem sich jeder Gast identifizieren konnte.

Die Berliner Apartments boten ungewohnt viel Platz und Komfort

Die Unterkünfte in Berlin waren für die meisten Japaner, besonders die, die zum ersten Mal in Europa waren, neu, ungewohnt und interessant.
Betten mit Lattenrost, Bettgestell und das alles noch in so großen und vor allem hohen Räumen, das hatten viel noch nicht gesehen. Generell bot Berlin viel Freiraum und Platz, den die Japaner so in ihren Großstädten nicht kannten..
Einige der Besucher wohnten teilweise schon in röhrenähnlichen Schlafboxen, da war die Unterbringung in einer Ferienwohnung in Berlin-Pankow mit ungefähr 15 Quadratmeter pro Zimmer echter Luxus.
Hervorragend ausgestattete, hochmoderne Einbauküchen erlaubten es sogar, landestypische Speisen zu kochen. Hinzu kommt, dass man in Berlin jede Menge asiatischer Supermärkte findet, die sämtliche benötigten Produkte bereit halten.

Nicht nur in der Hauptstadt konnte man in einer Ferienwohnung übernachten

Die asiatische Reisegruppe hat vor dem Besuch in Berlin schon Paris, London, Rom und das Schloss Neuschwanstein besichtigt.
Paris war für sie wegen des Eiffelturmes, Lafayette und dem gewaltigen Reichtum, den die Stadt über die Jahrzehnte angesammelt hat, interessant.
Gerade die historischen Bauwerke, die es so in Japan nicht gibt, waren natürlich in jeder Hinsicht interessant. Paris, das für Parkanlagen, unglaublich Breite Gehwege und dem typischen französischen Charme berühmt ist, beeindruckte die meisten der japanischen Reisegruppe bis jetzt.
Zuvor wurde noch ein Zwischenstopp in München eingelegt.
Auch hier nutze die Reisegruppe die Gelegenheit, ähnlich der Unterkünfte in Berlin in Apartments und Ferienwohnungen zu wohnen, um von dort aus das Schloss Neuschwanstein zu besichtigen.
Unter König Ludwig II. in Auftrag gegeben und erst nach seinem Tod beendet, ist es ein unglaubliches Bauwerk. Die Japaner waren beeindruckt von dem Gebäude, das förmlich aus dem Berg ragte. Das Schloss befindet sich direkt auf einer kleineren Bergspitze und ist nur über eine Brücke zu erreichen.

Gute Erfahrungen mit der Unterbringung in verschiedenen Berliner Unterkünften

Die Japaner besichtigten in den Folgetagen weitere Sehenswürdigkeiten, wie den Alexanderplatz, die Friedrichstraße, Kreuzberg und Friedrichshain und Checkpoint Charlie. Auch weitere Wahrzeichen der ehemaligen Ost-West-Teilung Berlins waren für die Reisenden von großem Interesse, da die japanischen Touristen vieles nur aus entfernten Erzählungen kannten. Am Ende der Woche wurden die Ferienwohnungen, die sie in Berlin mieten konnten,sauber verlassen und der Rückflug nach Japan angepeilt.
Die Unterkunft in Berliner Ferienwohnungen erfreuen sich in den letzten Monaten immer größerer Beliebtheit bei asiatischen Touristen, da sie auch eine sehr gute Alternative zur Hotelunterbringung sind.
Anscheinend wurden die guten Erfahrungen mit Berliner Ferienapartments öfters in bekannten Reiseblogs erwähnt und erregten so Aufsehen bei den Japanern die nach Deutschland reisen wollten.